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DAUN, 26.01.2021 - 13:52 Uhr
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ARD zieht Social-Media-Bilanz: Zehn Milliarden Video-Streams im Jahr

Die ARD hat zum zweiten Mal über alle Angebote und Sender hinweg die Nutzungszahlen für Facebook und YouTube erhoben. Wie die ARD mitteilt, haben die Social-Media-Videos der ARD auf Facebook und YouTube im Jahr 2020 insgesamt 9,7 Milliarden Views erreicht. Im Jahr 2019 wurde 6,6 Milliarden Mal über die offiziellen Accounts der ARD auf YouTube und Facebook gestreamt, ein Zuwachs von 46 Prozent.

Nachgefragt haben die User vor allem Nachrichten- und Wissenschaftskanäle. Die ARD-Accounts kamen dabei auf 563 Millionen Interaktionen, also Likes, Shares und Kommentare - ebenfalls ein neuer Höchstwert. Im Vorjahr haben die User rund 306 Millionen Mal mit den Inhalten der ARD interagiert.

„Mehr als je zuvor haben sich Userinnen und User Videos aus den ARD-Redaktionen im Social Web angesehen. Die Zahlen belegen, wie wichtig es ist, dass wir mit unseren Angeboten auch dort sind, wo die Menschen sich im Alltag bewegen,“ sagt ARD-Vorsitzender Tom Buhrow. „Gleichzeitig ist der Austausch und das Feedback der Userinnen und User im Social Web zu einem wichtigen Bestandteil unser täglichen Arbeit geworden - nicht nur, aber gerade auch in Zeiten der Pandemie“.

Eine der wichtigsten ARD-Marken im Social Web: das Nachrichtenflaggschiff „Tagesschau“. Mit rund 2,7 Millionen Follower auf Instagram, 1,9 Millionen Follower auf Facebook und insgesamt 235 Millionen Interaktionen ist die „Tagesschau“ für viele Menschen die Nachrichtenquelle Nummer 1 in sozialen Netzen. Das gilt auch für die jungen User der Plattform Tik Tok. Rund 741.000 Follower zählte der Account der „Tagesschau“ Ende 2020 auf der Kurzvideoplattform.

Patrick Weinhold, Leiter des „Tagesschau“-Social-Media-Teams: „Es genügt nicht mehr, darauf zu warten, dass Nutzerinnen und Nutzer von sich aus den Weg zu unserer 20-Uhr-Ausgabe im Fernsehen oder online zu tagesschau.de finden. Stattdessen bieten wir „Tagesschau“-Nachrichten überall dort an, wo insbesondere auch jüngere Zielgruppen digital unterwegs sind: auf allen relevanten Social-Media-Plattformen. Durch eine Verstärkung des Community-Managements konnte die Social-Media-Redaktion im vergangenen Jahr immer mehr Userinnen und Usern ermöglichen, ihre Fragen zu Themen zu stellen und sich mit neuen Perspektiven in die Berichterstattung einzubringen.“

Im Krisenjahr 2020 haben die User auch die wissenschaftsjournalistischen Angebote der ARD stark nachgefragt. Inzwischen folgt eine halbe Million Abonnenten dem „Quarks“-Account auf YouTube - eine Steigerung um 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit 785.000 beziehungsweise 507.000 Abos sind die „Quarks“-Inhalte auch auf Instagram und Facebook stark nachgefragt. Der erst kürzlich gestartete „Quarks“-Account auf Tik Tok kommt auf 58.000 Follower.

Dass viele Menschen gerade in Krisenzeiten fundierte Recherchen im Netz suchen, zeigen auch die Nutzungszahlen der Accounts der investigativen Redaktionen. 659.000 Abonnenten folgen dem YouTube-Kanal von „STRG-F“, ein NDR-Rechercheformat für funk. Auch die Accounts der Magazine „Monitor“ und „Panorama“ stoßen bei Facebook mit rund 219.000 beziehungsweise 213.000 Page Likes auf große Resonanz.

Zur Erhebung

Es ist das zweite Mal, dass die ARD über alle Angebote und Sender hinweg die Nutzungszahlen für Facebook und YouTube erhebt. Alle Werte beziehen sich auf den Stichtag 31.12.2020. Die Daten basieren auf den Analytics- und Insights-Daten, die die Plattformen zur Verfügung stellen. Bei der ersten Erhebung für 2019 kam die ARD auf eine Social-Media-Bilanz von 6,6 Milliarden Views auf Facebook und YouTube. Bei den View- und Interaktionszahlen sind die Formate, die die ARD für funk produziert, nicht berücksichtigt.


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