Personen v.l.: Markus Lallinger (Fa. Max Streicher), Bürgermeister Günter Schuster, Michael Schneider (ESB) und Gerhard Krämmer (M-net). Personen v.l.: Markus Lallinger (Fa. Max Streicher), Bürgermeister Günter Schuster, Michael Schneider (ESB) und Gerhard Krämmer (M-net). - © Foto: M-net -
DAUN, 11.05.2021 - 14:09 Uhr
Digitale Welt - Internet

M-net: Glasfaserausbau in Loiching geht weiter

Glasfaser bis direkt ins Haus und Bandbreiten bis zu 300 Mbit/s – in der niederbayerischen Gemeinde Loiching ist das heute schon teilweise Realität und wird nun weiter ausgebaut, wie M-net heute mitteilte. Bis 2022 werden demnach weitere 130 Haushalte mit Glasfaser-Datenleitungen erschlossen. Für die Umsetzung dieses Vorhabens sorgen der Energieversorger Energie Südbayern, der bayerische Glasfaseranbieter M-net und das Rohr- und Tiefbauunternehmen Max Streicher. Die entsprechenden Verträge wurden von der Gemeinde und den Projektpartnern bereits unterzeichnet.

„Mit dem Breitbandausbau verschwinden im kommenden Jahr die grauen Flecken von unserer Gemeindekarte“, erläutert Loichings 1. Bürgermeister Günter Schuster. „Die digitale Infrastruktur ist ein wichtiger Punkt in der Daseinsvorsorge und hat mittlerweile einen ähnlichen Stellenwert wie fließendes Wasser und Strom. Ein leistungsfähiges Highspeed-Datennetz ist also nicht nur unerlässlich für die wirtschaftliche Weiterentwicklung, sondern auch für moderne Lebensbedingungen und die Attraktivität unserer Gemeinde. Gerade das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig stabile Internetleitungen für Home-Office, Home-Schooling, Video-Konferenzen und vieles mehr sind.“

Mit den Förderprogrammen des Freistaats Bayern wurden bereits von 2008 bis 2010 rund 95 Prozent des Loichinger Gemeindegebiets mit leistungsstarken Internetanschlüssen versorgt. Die Versorgung in diesen Bereichen wurde in den vergangenen Monaten technisch weiter verbessert. Im Jahr 2016 wurden zudem die Ortsteile Ober- und Unterspechtrain an die Datenautobahn angeschlossen.

Mit dem Ausbau 2021/22 sollen nun die bislang schwächer versorgten Gebiete in den Außenbereichen erreicht werden. Dazu gehören: Atzbach, Baiersdorf, Eßig, Feldkirchen, Göttersdorf, Goben, Gummeringerau, Haindlfing, Krottenthal, Loichingermoos, Maßendorf, Nußberg, Oed, Piegendorf, Pischelsdorf, Pfeffersberg, Rampelsberg, Reinöd, Reit, Staudach, Stelzenberg, Wastlmühle, Wornstorf und Unterwolkersdorf. Die betroffenen Grundstückseigentümer werden derzeit schriftlich über den geplanten Ausbau informiert.

Im Rahmen der Tiefbauarbeiten der Firma Max Streicher werden Glasfaserleitungen auf einer Länge von rund 34 Kilometern verlegt. Die Errichtung der Glasfaser-Infrastruktur übernimmt Energie Südbayern. „Auch abseits von großen Städten und Ballungsräumen immer und überall mit schnellem Internet verbunden zu sein, ist heute eine grundlegende Erwartung“, sagt Michael Schneider von Energie Südbayern. „Der flächendeckende Ausbau mit Glasfasernetzen bis ins Haus hinein ist daher eine wichtige Aufgabe für die Kommunen und wir freuen uns, diese Aufgabe mit der Gemeinde Loiching und unseren Partnern zu erfüllen.“

Nach den Tiefbauarbeiten stellt M-net die Endkundendienste zur Verfügung. In erster Linie Internetanschlüsse mit Bandbreiten von zunächst bis zu 300 Mbit/s, aber auch Telefonie und einen vollwertigen HD-TV-Anschluss. „Mit dem ‚Ja‘ zur Glasfaser hat sich die Gemeinde Loiching für die beste Anschlusstechnologie entschieden, die es auf dem Markt gibt“, so Gerhard Krämmer, Regionalmanager von M-net. „Glasfaseranschlüsse sind außerordentlich schnell, stabil und sicher. Damit sind sie besonders gut für das Arbeiten im Home-Office, Videostreaming und Online-Gaming geeignet. Hinzu kommt, dass die übertragbaren Datenraten auf einer Glasfaserleitung theoretisch nahezu unbegrenzt sind. Das macht die Infrastruktur zukunftssicher.“

Finanziell gefördert wird das Projekt mit über 1,6 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern. Der kostenintensive Glasfaserausbau ist abseits der Ballungs- und Verdichtungsräume oft nur schwer wirtschaftlich umsetzbar. Der Freistaat fördert daher Aufwendungen von Städten und Gemeinden an private oder kommunale Netzbetreiber zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke und unterstützt so notwendige Investitionen in die Breitbandinfrastruktur.


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