DAUN, 28.06.2022 - 13:44 Uhr
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Initiative D21 wählt neuen Gesamtvorstand

Die Initiative D21 hat sich bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung neu aufgestellt. Die 30 gewählten Kandidatinnen und Kandidaten traten am Donnerstag, den 23. Juni, ihre Ämter in Vorstand und Präsidium des gemeinnützigen Vereins an. Hannes Schwaderer wurde als Präsident bestätigt. Gemeinsam setzt der Gesamtvorstand den inhaltlichen Kurs der Initiative D21 für die kommende Amtsperiode von zwei Jahren.

Durch die Wahl des Vorstands stellten die Mitgliedsinstitutionen den Verein für die kommenden zwei Jahre gemeinsam neu auf. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus einer diversen Gemeinschaft aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Zivilgesellschaft, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie Einrichtungen des öffentlichen Rechts zusammen. Als Präsident der Initiative D21 wurde Hannes Schwaderer einstimmig wiedergewählt. Das Amt hat er seit 2009 inne.

Auf dem anschließenden Sommerempfang der Initiative D21 adressierte Schwaderer die gesellschaftlichen Herausforderungen, denen sich der Verein in den nächsten Jahren verstärkt widmen wird, entlang dreier Leitfragen: Wie können digitale Innovationen und digitale Teilhabe einer gesellschaftlichen Spaltung entgegenwirken sowie Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit fördern? Wie können Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit zusammengedacht werden? Wie kann individuelle und gesellschaftliche Resilienz in einer immer komplexer werdenden Welt aufgebaut werden? „Es ist nicht die Zeit der einfachen Antworten, aber die Zeit der richtigen Fragen, die wir uns alle stellen müssen. Darum braucht es Netzwerke wie die Initiative D21. Sie verbindet das Beste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Ein Ort, an dem verschiedene Perspektiven auf Augenhöhe zusammenkommen und bereit sind, die richtigen Fragen zu stellen anstelle der einfachen. Ich freue mich, diese Fragen gemeinsam mit dem diversen Vorstand und den Mitgliedern anzugehen“, führte Schwaderer aus.

Bundesinnenministerin Faeser betont jahrelange konstruktive Zusammenarbeit mit der Initiative D21

Zudem hielt die Ehrengästin, Bundesministerin des Inneren Faeser, auf dem Sommerempfang des Vereins eine Rede zu gesellschaftlichen Herausforderungen und Gestaltungsaufgaben in der digitalen Transformation. „Meine Ambition ist es, in den Bereichen der Digitalisierung, für die ich verantwortlich bin, bis 2025 massiv voranzukommen“, so die Bundesministerin. Sie möchte unter anderem einen stärkeren Fokus auf Wertschöpfung durch die Nutzung von Daten zur Förderung des Gemeinwohls legen. „Wir wollen Daten für die gute Sache einsetzen, zum Beispiel bei der Bekämpfung des Klimawandels, bei der Gesundheitsversorgung, bei der Verbesserung der Mobilität, in der wissenschaftlichen Forschung und natürlich bei der Verbrechensbekämpfung“, gab Faeser an.

Zudem betonte sie die seit vielen Jahren anhaltende gewinnbringende Zusammenarbeit mit der Initiative D21 und deren praktischen Nutzen für die kommenden Aufgaben. „Die Initiative D21 ist Herausgeberin des eGovernment MONITORS, dessen Schirmherrschaft ich in diesem Jahr sehr gerne übernommen habe. Der MONITOR liefert seit 2011 jedes Jahr ein Lagebild zur Nutzung und Akzeptanz digitaler Verwaltungsangebote in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gerade dieses reflektierte Vorgehen in der Digitalisierung ist wichtig, nämlich auch zu hinterfragen: Wird ein digitales Produkt akzeptiert? Wird es genutzt? Was bringt es eigentlich? Auf dieser tollen Zusammenarbeit möchte ich aufsetzten und mit Ihnen gemeinsam weiterarbeiten“, so die Innenministerin Faeser.

Eine Übersicht zum Gesamtvorstand gibt es hier.

 


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