- © Foto: ESA -
DAUN, 07.12.2021 - 10:11 Uhr
Technik - Satellit

ESA will digitale 5G-Konnektivität fördern

Erste Versuche ab 2023 in Europa und Afrika geplant

Die Bemühungen, eine nahtlose Konnektivität zu ermöglichen und die digitale Kluft zu verringern, in dem Telekommunikationssatelliten zur Verbesserung der terrestrischen 5G-Dienste verwendet werden, sind sprunghaft vorangekommen. Die Europäische Weltraumorganisation ESA will die digitale 5G-Konnektivität fördern.

Eine neue Ära der Digitalisierung und Konnektivität zwischen allem und jedem hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Menschen interagieren, leben und arbeiten, zu verändern – sowie das Internet der Dinge und autonomen Verkehr zu ermöglichen, die die Verkehrssicherheit verbessern und schädliche Emissionen reduzieren. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle von einer solchen Konnektivität profitieren.

Um diese digitale Transformation voranzubringen, unterstützt die Europäische Weltraumorganisation ESA ein Forschungsprojekt zum Aufbau einer softwarebasierten Plattform, die es Satelliten ermöglicht, mit terrestrischen Mobilfunknetzen zu kommunizieren. Ziel ist es, die 5G-Abdeckung für Mobilfunknetzbetreiber und Unternehmen, die 5G-Türme bauen, in Regionen zu erweitern, die ansonsten schwer zu verbinden sind.

Bild: Avanti Communications Avanti Communications („Avanti“) hat mit „INSTANT5G“ ein neues Forschungsprojekt bekannt gegeben, das von der Europäischen Weltraumorganisation, der britischen Weltraumorganisation und der rumänischen Weltraumbehörde unterstützt wird. Das teilte das das Satellitenkommunikationsunternehmen am 6. Dezember mit.

Das Projekt 5G via INtegrated Satellite and Terrestrial CommuNicaTion (INSTANT5G) ziele darauf ab, die 5G-Abdeckung für Mobilfunknetzbetreiber (MNOs) und Tower-Unternehmen (Towercos) über integrierte Satelliten- und terrestrische Kommunikation zu erweitern, hieß es. Dadurch können verwaltete 5G-Dienste zusätzlich zu bestehenden Mobilfunkdiensten hinzugefügt werden.

Die ESA und das Satellitenkommunikationsunternehmen Avanti leiten das INSTANT5G-Projekt mit Unterstützung von Akademikern der University of Surrey und Experten des Informationstechnologie-Beratungsunternehmens CGI und des Softwareunternehmens für die Integration von mobilen Satelliten Lasting Software sowie der britischen Raumfahrtbehörde und der rumänischen Raumfahrt Agentur.

Ab 2023 sollen Versuche in Afrika und Europa stattfinden.

Die nächste Generation von Kommunikationsdiensten – 5G – wird auf einer harmonischen Integration der Netze beruhen und eine Konvergenz von Festnetz- und Mobilfunkdiensten, einschließlich Satcom-Diensten, vorantreiben. Das ESA-Programm Satellite for 5G (S45G) zielt darauf ab, den Mehrwert des Weltraums für 5G zu fördern, indem integrierte satelliten- und terrestrische 5G-Dienste für verschiedene Märkte und Anwendungsfälle entwickelt und demonstriert werden.

Die ESA unterstützt die technologischen Entwicklungen und die Entwicklung der Lieferkette, die erforderlich sind, um terrestrische und Weltraumdienste miteinander zu verweben, und konzentriert sich dabei auf den Verkehrssektor (Schifffahrt, Luftfahrt und Land), öffentliche Sicherheit sowie Medien und Rundfunk.


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