- © Foto: Kleos Space -
DAUN, 05.03.2021 - 09:09 Uhr
Technik - Satellit

Luxemburger Nanosatellit soll mit SpaceX Falcon 9 Rakete starten

Kleos Space SA, ein weltraumgestütztes Unternehmen aus Luxemburg, plant im Rahmen eines Mitfahrvertrags mit Spaceflight Inc., seine Nanosatelliten der KSF1 Polar Vigilance Mission Mitte 2021 an Bord einer SpaceX Falcon 9 Rakete ins All transportieren zu lassen. Das gab das Unternehmen am 2. März bekannt.

Die Satelliten sollen in eine sonnensynchrone Umlaufbahn von 500 bis 600 km gebracht. Diese sollen die Kleos Scouting Mission (KSM1) des Unternehmens in der Umlaufbahn im 37° Orbit ergänzen, die Anfang November 2020 erfolgreich gestartet sei.

Kleos Space ist in Geolokalisierungsdiensten tätig und entwickelt eine Rauminfrastruktur für Geo-Intelligence- und Signal-Intelligence-Anwendungen mit In-Space-Fertigung. Im Rahmen eines Abkommens mit der luxemburgischen Regierung, vom 24. Juli 2017, beziehen sich die Entwicklungen und die Forschung in Luxemburg auf das Projekt zur Raumfertigung mit Antennen ausgestatteten Verbundbalken.

Unterdessen habe das Unternehmen einen Meilenstein für die Überprüfung der Hardware-kritischen Konstruktion für einen Start zur Jahresmitte an Bord einer Falcon 9 des Milliardärs Elon Musk abgeschlossen, der in den Niederlanden vom Satellitenentwickler ISISPACE durchgeführt wurde.

Durch das Bestehen des Meilensteins werde sichergestellt, dass die Satelliten der Polar Vigilance Mission von Kleos in die Montage- und Verifizierungsphase eintreten können. Diese aufregende Phase führe zur endgültigen Integration, zum Testen und zur Lieferung der Satelliten für den Start.

Ein konkreter Termin für den Start mit der SpaceX-Rakete ist noch offen.

Andy Bowyer, CEO von Kleos Space, sagte: „Wir freuen uns, unseren zweiten Satellitencluster mit ISISPACE - einem Marktführer auf dem Markt für kleine Satelliten - weiterzuentwickeln. Der Eintritt in die Montage- und Überprüfungsphase der Satelliten ist ein entscheidender Entwicklungsmeilenstein und stellt sicher, dass der Start Mitte 2021 planmäßig erfolgt. Der KSF1-Satellitencluster wird unsere Scouting Mission-Satelliten ergänzen und den Wert unserer Geolokalisierungsdaten für den Seeverkehr verbessern.“


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